Bali – mehr als ein Reiseziel

Esther Esther3 Min. LesezeitOktober 2025

Im Oktober 2025 erfüllte ich mir, Reiseverkäuferin mit 28 Jahren Erfahrung, einen lang gehegten Wunsch: eine Reise nach Bali. Schon der Flug mit Singapore Airlines war ein angenehmer Auftakt – 15 Stunden vergingen viel schneller, als ich gedacht hatte.

Bali, dieses wunderschöne Fleckchen Erde, begeisterte mich mit seiner Vielfalt. Die Insel zeigte sich mir als perfekte Mischung aus Natur, Kultur und Spiritualität.

Zwischen Mai und Oktober war Trockenzeit und somit der perfekte Zeitpunkt für meine Reise in dieses Inselparadies. Ob kleine, landestypische Unterkünfte oder moderne Hotelanlagen – auf Bali fand ich für jeden Geschmack das Passende.

Alle Unterkünfte waren mit viel Liebe gestaltet, stets stilvoll und harmonisch in die Umgebung eingebettet.

Für meine Rundreise hatte ich folgende Unterkünfte und Stationen gewählt:
Sanur – Hotel Segara Village | Ubud – Pita Maha Resort | Nusa Dua – Merusaka Resort

Besonders beeindruckt war ich von der Herzlichkeit der Balinesen. Es waren Menschen, die mit wirklich wenig Besitz eine große Zufriedenheit ausstrahlten und unglaublich herzlich und freundlich waren.

Der balinesische Hinduismus vereinte Naturkräfte, Ahnenverehrung und traditionelle Bräuche und prägte das Leben auf der Insel. Überall wurden mit Hingabe kleine Opfergaben vorbereitet; sie waren Ausdruck des tiefen Glaubens und dienten der Beschwörung von Geistern bzw. Göttern.

Charakteristisch für Bali waren auch die gespaltenen Tore, die sogenannten Candi Bentar. Sie symbolisierten die Grenze zwischen der materiellen und der spirituellen Welt und waren an vielen Tempeln zu finden.

Die Landschaft Balis war ebenso abwechslungsreich wie beeindruckend: grüne Reisterrassen, dichter Dschungel, anmutige Vulkane, rauschende Wasserfälle und unzählige Tempelanlagen prägten das Bild. Dazu kamen belebte Orte, paradiesische Strände und vorgelagerte Inseln, die zum Schnorcheln, Baden, Wandern und Entdecken einluden.

Auch kulinarisch war Bali ein Genuss. Die Küche war asiatisch/indisch geprägt, und ich konnte zu äußerst fairen Preisen köstlich essen gehen.

Meine Restaurantempfehlungen:

Sanur Beach – Sand Beach Bar & Restaurant (Nähe Icon Mall) sowie Puri Santrian Restaurant
Ubud – Rame Rooftop Bar & Restaurant
Nusa Dua – Tropical Restaurant Mengiat

Ein Highlight meiner Reise war die Stadt Ubud im Inselinneren mit ihrem berühmten Affenwald. Ich fand, dass diese Station ein Muss für jeden Baliurlauber war.

Weitere unvergessliche Eindrücke waren die Tegallalang-Reisterrassen, der Ulu-Petanu-Wasserfall, der Elefantentempel, das „Gate of Heaven“ am Tempel Pura Lempuyang Luhur sowie die Salzfarm am Kusamba Beach. Besonders spannend war auch die Besichtigung einer Luwak-Kaffee-Herstellung – ein wirklich unvergessliches Erlebnis.

Wer Bali intensiv erleben wollte, dem empfahl ich, sich vor Ort einem deutschsprachigen Guide anzuschließen. Ich hatte einen sehr kompetenten Ansprechpartner kennengelernt, über den sich Ausflüge individuell und preiswert organisieren ließen. Diesen Kontakt gab ich gern auf Anfrage weiter.

Bali hatte mich tief berührt. Für mich war diese Insel weit mehr als nur ein Reiseziel – Bali war ein Lebensgefühl.

Esther
Geschrieben von Esther
Teilen: