Im November begann meine Reise – und schon zu Beginn hatte ich das Gefühl, in eine neue, ungewohnte Welt einzutauchen. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg, Südafrika mit dem Mietwagen zu erkunden. Diese Art zu reisen gab mir von Anfang an ein angenehmes Gefühl von Freiheit.

Als ich in Kapstadt ankam, war ich direkt beeindruckt. Der Blick auf den Tafelberg und den Lion’s Head sowie die offene Art der Menschen sorgten dafür, dass ich mich schnell wohlfühlte. In Stellenbosch lernte ich anschließend die Weinregion mit ihren sanften Hügeln und weitläufigen Weinbergen kennen.
Über Montagu führte mich meine Route weiter durch die Kleine Karoo bis nach Oudtshoorn. Die Landschaft wurde karger und weiter, was diesen Abschnitt besonders machte. Der Besuch der Cango Caves hinterließ mit ihren eindrucksvollen Formationen einen bleibenden Eindruck.
Ein früher Start in den Tag lohnte sich für die Erdmännchen-Beobachtung bei Sonnenaufgang – ein ruhiger und besonderer Moment. Die anschließende Fahrt über den Swartbergpass bot weite Ausblicke und zeigte noch einmal die Vielfalt der Landschaft.
In Graaff-Reinet und im Camdeboo-Nationalpark rückte die Natur stärker in den Fokus. Antilopen, Bergzebras und die Weite des Valley of Desolation prägten diesen Teil der Reise.
Zu den Höhepunkten zählten für mich die Safaris im Amakhala Game Reserve und im Addo Elephant Nationalpark. Dabei konnte ich Elefanten, Giraffen, Nashörner und sogar eine Löwin mit ihren Jungen aus nächster Nähe beobachten – ein Erlebnis, das mir besonders in Erinnerung blieb.
Nach diesen intensiveren Eindrücken ging es weiter an die Küste. In Knysna genoss ich die entspannte Atmosphäre. Im Tsitsikamma-Nationalpark und im Robberg Nature Reserve erlebte ich abwechslungsreiche Küstenlandschaften mit Wäldern, Felsen und weiten Ausblicken.
Auch das De Hoop Nature Reserve blieb mir mit seinen hellen Stränden und der ruhigen Umgebung in guter Erinnerung.
Über die Garden Route führte mich die Reise nach Arniston und weiter zum Cape Agulhas, wo Atlantik und Indischer Ozean aufeinandertreffen. In Hermanus, die Hauptstadt der Wale, konnte ich zwar keine Wale beobachten, dennoch gefiel mir der Ort.

Die Pinguine in Betty’s Bay und am Boulders Beach waren dafür ein schönes Erlebnis.
Zurück in Kapstadt ließ ich die Reise in Ruhe ausklingen – bei Spaziergängen am Meer, gutem Essen und Zeit, die vielen Eindrücke Revue passieren zu lassen.
Nach rund 3.500 Kilometern durch verschiedene Regionen Südafrikas blieb für mich vor allem eine vielseitige und eindrucksreiche Reise in Erinnerung. Dankbar für die Begnegnung mit offenen, freundlichen Menschen und die Gewissheit, dass eine Südafrika Rundreise auf jede Bucketlist gehört und lange im Herzen bleibt.






Shirley